Die Kirchenverwaltung Tyrlaching hat ein kleines neues Urnenfeld im Friedhof anlegen lassen. Zuvor war der Bereich eher ein stiefmütterlich anmutendes Eck im Gottesacker. Jetzt ist daraus ein richtiges Schmuckstück entstanden.
Nachdem nun alle Maßnahmen abgeschlossen sind, hat Pfarradministrator Pater Justin Augustin am vergangenen Donnerstag, nach dem Abendgottesdienst, dem Urnenfeld den kirchlichen Segen gespendet. Bereits in der vorherigen Periode der Kirchenverwaltung war der Gedanke zur Anlegung eines Urnenfeldes gereift, da auch stetige Nachfragen dieses Projekt untermauerten. Der damalige Kirchenpfleger Franz Weinzierl stand als treibende Kraft hinter dieser Maßnahme und das Nachfolgegremium mit Kirchenpfleger Alfons Schwitz führte diese nun zu Ende. Der vorgesehene Standort für das Urnenfeld wurde nach dem Konzept der Firma Kreuzer aus Tittmoning vorbereitet und umgesetzt: Erde abgetragen, Kies und Humus eingebracht und schließlich Rasen angesät, Stauden und Sträucher angepflanzt, so präsentiert sich das Urnenfeld mittlerweile in schönster Blütenpracht.
Um ausreichend Raum für 24 Urnenplätze mit einem entsprechenden Vorplatz bereitstellen zu können wurde auch ein Grabstein entfernt und stattdessen eine neue Gedenktafel am Rande des Urnenfeldes angebracht sowie weitere vier Gedenktafeln für die künftigen Urnenbestattungen an dieser Stelle. Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 11.000 Euro, die von der Friedhofsverwaltung aufzubringen waren. „Die Angehörigen sollen sich hier wohl fühlen können und das denke ich ist uns mit dieser Maßnahme durchaus gelungen“, so Kirchenpfleger Alfons Schwitz. Dass das Umfeld auch entsprechend einladend aussieht, übernehmen Rosmarie Winkler, Christa Weinzierl, Anneliese Poller, Rosa Bayerl, Anneliese van Dungen und Beate Schreck nicht nur das Urnenfeld, sondern den gesamten Friedhof überwiegend die Pflegearbeiten.
Weil diese Arbeiten ehrenamtlich durchgeführt werden, ersucht die Friedhofsverwaltung die Besitzer der einzelnen Gräber, dass sie nebst der eigentlichen Grabstelle auch den Umgriff (etwa 0,50 m) pflegen und insbesondere von Unkraut freihalten. Darüber freuen sich die „Friedhofsgärtnerinnen“ und werden zugleich spürbar entlastet.



