Goldene Hochzeit im Hause Wagner

Pfarrverband Kirchweidach am 20.05.2026

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Das Jubelpaar Irmengard und Josef Wagner gemeinsam mit Bürgermeister Robert Moser.

Das Fest der Goldenen Hochzeit konnten vergangene Woche die Eheleute Wagner aus Kirchweidach feiern. Nach 50 Jahren Ehe sind Irmengard und Josef Wagner ein eingespieltes Paar.

Nahe­zu rund um die Uhr sind die Bei­den seit ihrer Hoch­zeit zusam­men, was dar­an liegt, dass sie 33 Jah­re lang gemein­sam das Gast­haus zur Post in Kirch­wei­dach geführt haben. Am 13. Mai 1976 gab sich das Paar das Ja-Wort, ein ver­reg­ne­ter Don­ners­tag, erin­nert sich der Jubel­bräu­ti­gam. Bei­de schau­en zufrie­den und dank­bar auf ihr Leben zurück, auch wenn es arbeits­reich und nicht immer leicht war. ​„Es erfüllt uns mit Freu­de und Stolz, dass die Jun­gen den Betrieb, Gast­haus und Hotel, so enga­giert wei­ter­füh­ren und aus­bau­en. Zele­briert wur­de das Jubi­lä­um im gro­ßen Fami­li­en­kreis und mit vie­len lie­ben Freun­den. Bür­ger­meis­ter Robert Moser war es eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit dem Jubel­paar nicht nur per­sön­lich, son­dern auch im Namen der Gemein­de die bes­ten Wün­sche an die­sem Ehren­tag zu überbringen. 

Josef Wag­ner erblick­te am 24. Juli 1950 in Endl­kir­chen auf dem elter­li­chen Bau­ern­hof das Licht der Welt, als Jüngs­tes von vier Kin­dern. Nach der Volks­schu­le besuch­te er die Land­wirt­schafts­schu­le und trat in die Fuß­stap­fen sei­nes Vaters der Vieh­hand­ler war. Spä­ter sat­tel­te er auf Metz­ger um, mit der ent­spre­chen­den Aus­bil­dung und Meis­ter­prü­fung. Irmen­gard Wag­ner gebo­re­ne Stock­ham­mer, erblick­te am 14. April 1954 in Titt­mo­ning das Licht der Welt und wuchs mit drei Schwes­tern auf. Ihre Eltern führ­ten Gast­wirt­schaft und Metz­ge­rei in Kirch­wei­dach. Als ältes­te Toch­ter absol­vier­te sie nach der Volks­schu­le die Metz­geraus­bil­dung und leg­te 1975 die Meis­ter­prü­fung ab. 1984 über­nahm das Jubel­paar den elter­li­chen Betrieb, zahl­rei­che Bau­maß­nah­men vie­len in die­ser Zeit an. Eines der größ­ten Pro­jek­te war der Bau des Hotels, dass im Jahr 2009 in Betrieb ging. 2017 wur­de der Betrieb an Sohn Josef über­ge­ben. Josef Wag­ner macht sich heu­te noch ger­ne in der Metz­ge­rei und rund um das Anwe­sen nütz­lich und sei­ne Frau Irmi küm­mert sich ger­ne um die jün­ge­ren Enkelkinder. 

Zwei Söh­nen und zwei Töch­tern hat das Jubel­paar das Leben geschenkt und acht Enkel­kin­der im Alter von fünf­zehn bis einem Jahr ver­voll­stän­di­gen der­zeit die Fami­lie. Für Josef Wag­ner war gera­de im Win­ter das Ski­fah­ren die liebs­te und erhol­sams­te Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Irmi Wag­ner inter­es­siert sich mehr für Kul­tur, ins­be­son­de­re den Jazz und so sind die Jazz­ta­ge in Burg­hau­sen ein fes­ter Bestand­teil in ihrem Leben, ​„da muss ich dabei sein“. Jetzt im Ruhe­stand kön­nen auch gemein­sa­me Rei­sen unter­nom­men wer­den oder man sitzt ein­fach mit Freun­den in gemüt­li­cher Run­de zusammen. 

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