Zahlreiche Bürger wohnten der Einweihungsfeier für das neue Einsatzfahrzeug der „Helfer vor Ort“ bei. Von links die Ehrengäste Josef Gschwendner, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein, Christian Fendt, Kreisgeschäftsführer des BRK Altötting, Helmut Stiegler, Erster Vorsitzender des Fördervereins in der VG, VG-Vorsitzender Andreas Zepper und Pfarrer Justin Augustin.
Seit Gründung des Fördervereins der „Helfer vor Ort“ (HVO)im Jahre 2011 in der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach und den angrenzenden Gemeinden wurde über 1400 Einsätze als Hilfe für den Nächsten geleistet, immer mit der Zielsetzung Menschen in gesundheitlicher Not schnell zu helfen. Das alte Fahrzeug hatte dafür vor kurzem ausgedient, angeschafft wurde nun ein neues Einsatzfahrzeug: ein BMW X3, mit deutlich besserer Sichtbarkeit und erheblich mehr Sicherheit für die ehrenamtlich wirkenden Helfer. Am Freitagabend fand nun die Einweihungsfeier für das neue Einsatzfahrzeug im und vor dem Kooperatorhaus statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil, unter anderem Abordnungen der Feuerwehren aus der Verwaltungsgemeinschaft, die VG-Bürgermeister sowie Ehrengäste. Dazu zählten etwa VG-Vorsitzender Andreas Zepper, BRK-Kreisgeschäftsführer Christian Fendt und Josef Gschwendner, Geschäftsführer des Zweckverbandes für den Rettungsdienst und die Feuerwehralarmierung aus Traunstein. Auch ist Gschwendner mit an der Spitze der integrierten Leitstelle, diese koordiniert die Einsätze bei Notfällen auch für die Helfer vor Ort, deshalb bei einem medizinischen Notfall die Telefonnummer 112 wählen. Je schneller qualifizierte Maßnahmen durchgeführt würden, desto günstiger sei der Heilungsverlauf. VG-Vorsitzender Andreas Zepper, auch Bürgermeister der Gemeinde Tyrlaching, nannte im Namen seiner Bürgermeisterkollegen aus Kirchweidach, Feichten und Halsbach, das HVO-System für die Bürgerinnen und Bürger der VG „einen Segen“. Sein Dank galt allen Sponsoren und Spendern und der gesamten Vorstandschaft des Fördervereins, nur so könne man das ehrenamtliche Projekt finanzieren und in Zukunft aufrechterhalten. Durch den schnellen Einsatz der „Helfer vor Ort“ habe man eine optimale Ausgangsposition für die Genesung der Betroffenen. BRK-Geschäftsführer Christian Fendt ergänzte ein Vergelt‘s Gott an alle Fahrerinnen und Fahrer, wichtig sei vor allem, dass sie alle wieder gesund nach Hause kommen.
Die symbolische Schlüsselübergabe für das neue Fahrzeug von Christian Fendt (rechts), Kreisgeschäftsführer des BRK, an den Fördervereinsvorsitzenden Helmut Stiegler.
Sogar der Innenraum des Fahrzeugs wurde von Pfarrer Justin Augustin gesegnet, hilfsbereit waren dabei diese zwei Mädchen.
Von Josef Gschwendner kam in seinem Grußwort zum Ausdruck, dass die Helfer vor Ort eine hervorragende Einrichtung darstellten, besonders wenn es darum ginge, Menschenleben zu retten. Sein besonderer Dank galt dafür allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie leisteten eine wertvolle und schnelle Hilfe in medizinischer Not. Vom Fördervereinsvorsitzenden Helmut Stiegler erfuhren die Gäste der Feierlichkeit, dass in diesem Jahr insgesamt 52 Einsätze notwendig waren, die von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Notfallort im Durchschnitt nach knapp siebeneinhalb Minuten durch die HVO-Helfer erfolgten. Der Zeitvorsprung gegenüber den anderen Rettungsmitteln betrug im Schnitt über fünf Minuten. Der eigentliche Rettungsdienst sei durch HVO-Einsätze aber nicht zu ersetzen. Zweckgebunden habe man als gemeinnütziger Verein einen großen finanziellen Teil für das neue Einsatzfahrzeug verwendet, dass ausschließlich ohne jegliche Förderung durch Spenden und Sponsoren finanziert worden sei. Anschließend war es Pfarrer Justin Augustin vorbehalten, das neue Einsatzfahrzeug zu weihen und zu segnen. In seinen Worten kam vor allem eine hohe Anerkennung für die ehrenamtlich Wirkenden im Förderverein zur Geltung.



