Einweihungsfeier des neuen Fahrzeugs der "Helfer vor Ort"

Pfarrverband Kirchweidach am 02.06.2025

Zahlreiche Bürger wohnten der Einweihungsfeier für das neue Einsatzfahrzeug der „Helfer vor Ort“ bei. Von links die Ehrengäste Josef Gschwendner, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein, Christian Fendt, Kreisgeschäftsführer des BRK Altötting, Helmut Stiegler, Erster Vorsitzender des Fördervereins in der VG, VG-Vorsitzender Andreas Zepper und Pfarrer Justin Augustin.

Seit Grün­dung des För­der­ver­eins der ​„Hel­fer vor Ort“ (HVO)im Jah­re 2011 in der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Kirch­wei­dach und den angren­zen­den Gemein­den wur­de über 1400 Ein­sät­ze als Hil­fe für den Nächs­ten geleis­tet, immer mit der Ziel­set­zung Men­schen in gesund­heit­li­cher Not schnell zu hel­fen. Das alte Fahr­zeug hat­te dafür vor kur­zem aus­ge­dient, ange­schafft wur­de nun ein neu­es Ein­satz­fahr­zeug: ein BMW X3, mit deut­lich bes­se­rer Sicht­bar­keit und erheb­lich mehr Sicher­heit für die ehren­amt­lich wir­ken­den Hel­fer. Am Frei­tag­abend fand nun die Ein­wei­hungs­fei­er für das neue Ein­satz­fahr­zeug im und vor dem Koope­ra­tor­haus statt. Zahl­rei­che Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nah­men dar­an teil, unter ande­rem Abord­nun­gen der Feu­er­weh­ren aus der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft, die VG-Bür­ger­meis­ter sowie Ehren­gäs­te. Dazu zähl­ten etwa VG-Vor­sit­zen­der Andre­as Zep­per, BRK-Kreis­ge­schäfts­füh­rer Chris­ti­an Fendt und Josef Gschwend­ner, Geschäfts­füh­rer des Zweck­ver­ban­des für den Ret­tungs­dienst und die Feu­er­wehr­alar­mie­rung aus Traun­stein. Auch ist Gschwend­ner mit an der Spit­ze der inte­grier­ten Leit­stel­le, die­se koor­di­niert die Ein­sät­ze bei Not­fäl­len auch für die Hel­fer vor Ort, des­halb bei einem medi­zi­ni­schen Not­fall die Tele­fon­num­mer 112 wäh­len. Je schnel­ler qua­li­fi­zier­te Maß­nah­men durch­ge­führt wür­den, des­to güns­ti­ger sei der Hei­lungs­ver­lauf. VG-Vor­sit­zen­der Andre­as Zep­per, auch Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Tyr­laching, nann­te im Namen sei­ner Bür­ger­meis­ter­kol­le­gen aus Kirch­wei­dach, Feich­ten und Hals­bach, das HVO-Sys­tem für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der VG ​„einen Segen“. Sein Dank galt allen Spon­so­ren und Spen­dern und der gesam­ten Vor­stand­schaft des För­der­ver­eins, nur so kön­ne man das ehren­amt­li­che Pro­jekt finan­zie­ren und in Zukunft auf­recht­erhal­ten. Durch den schnel­len Ein­satz der ​„Hel­fer vor Ort“ habe man eine opti­ma­le Aus­gangs­po­si­ti­on für die Gene­sung der Betrof­fe­nen. BRK-Geschäfts­füh­rer Chris­ti­an Fendt ergänz­te ein Vergelt‘s Gott an alle Fah­re­rin­nen und Fah­rer, wich­tig sei vor allem, dass sie alle wie­der gesund nach Hau­se kommen.

Die sym­bo­li­sche Schlüs­sel­über­ga­be für das neue Fahr­zeug von Chris­ti­an Fendt (rechts), Kreis­ge­schäfts­füh­rer des BRK, an den För­der­ver­eins­vor­sit­zen­den Hel­mut Stiegler.

Sogar der Innen­raum des Fahr­zeugs wur­de von Pfar­rer Jus­tin Augus­tin geseg­net, hilfs­be­reit waren dabei die­se zwei Mädchen.

Von Josef Gschwend­ner kam in sei­nem Gruß­wort zum Aus­druck, dass die Hel­fer vor Ort eine her­vor­ra­gen­de Ein­rich­tung dar­stell­ten, beson­ders wenn es dar­um gin­ge, Men­schen­le­ben zu ret­ten. Sein beson­de­rer Dank galt dafür allen ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer. Sie leis­te­ten eine wert­vol­le und schnel­le Hil­fe in medi­zi­ni­scher Not. Vom För­der­ver­eins­vor­sit­zen­den Hel­mut Stiegler erfuh­ren die Gäs­te der Fei­er­lich­keit, dass in die­sem Jahr ins­ge­samt 52 Ein­sät­ze not­wen­dig waren, die von der Alar­mie­rung bis zum Ein­tref­fen am Not­fall­ort im Durch­schnitt nach knapp sie­ben­ein­halb Minu­ten durch die HVO-Hel­fer erfolg­ten. Der Zeit­vor­sprung gegen­über den ande­ren Ret­tungs­mit­teln betrug im Schnitt über fünf Minu­ten. Der eigent­li­che Ret­tungs­dienst sei durch HVO-Ein­sät­ze aber nicht zu erset­zen. Zweck­ge­bun­den habe man als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein einen gro­ßen finan­zi­el­len Teil für das neue Ein­satz­fahr­zeug ver­wen­det, dass aus­schließ­lich ohne jeg­li­che För­de­rung durch Spen­den und Spon­so­ren finan­ziert wor­den sei. Anschlie­ßend war es Pfar­rer Jus­tin Augus­tin vor­be­hal­ten, das neue Ein­satz­fahr­zeug zu wei­hen und zu seg­nen. In sei­nen Wor­ten kam vor allem eine hohe Aner­ken­nung für die ehren­amt­lich Wir­ken­den im För­der­ver­ein zur Geltung.

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