Sowohl innen als auch außen wird demnächst das Kooperatorhaus saniert werden. Diese Maßnahme sei dringend notwendig, so Bürgermeister Robert Moser in der Sitzung des Gemeinderats. Mit Gesamtkosten werde mit rund 50.000 Euro gerechnet, wobei das Bistum Passau laut Mitteilung etwa die Hälfte übernimmt. Durch Spenden und Aktionen sowie Eigenleistung erhoffe sich die Pfarrei (Pfarrkirchenstiftung) und die Gemeinde, dass die restliche finanzielle Belastung überschaubar bleibe. „Ein Haus für alle, erfüllt mit Leben“, für Moser und den Gemeinderat ist diese Einrichtung vor allem ein wichtiger sozialer Treffpunkt für jüngere und ältere Mitbürger, „ einfach sehr erfreulich, dass Vereine und Verbände nach wie vor das Kooperatorhaus regelmäßig nutzen“.
Die Pfarrei und die Gemeinde hatten vor nunmehr fast 27 Jahren gemeinsam den Umbau- und Neubau des jetzigen Kooperatorhauses als „Haus der Vereine“ auf den Weg gebracht. Bis heute wird das Haus auch als Pfarr- und Gemeindezentrum für Veranstaltungen jeglicher Art genutzt. Für die kommenden Generationen soll das Kooperatorhaus weiterhin ein Ort der Begegnung, Freude und Bildung sein, daher appellierte der Bürgermeister die Sanierung auch finanziell durch viel Spendenbereitschaft zu unterstützen.
Zum Thema einer freien Jugendarbeit informierte Moser darüber, dass sich der Verein der „Kirchweidacher Frauen“ auch dieser Thematik annehmen werde und vor allem die Landjugend wieder aufleben lassen möchte. Dies sei für die Gemeinde sehr positiv zu bewerten. Trotzdem werde hier in allen Bereichen „Jugend“ viel Bedarf gesehen, mittelfristig gehe es auch darum, dass neben dem Jugendraum im Kooperatorhaus auch andere Räumlichkeiten für die Jugendlichen angeboten werden. „Auf alle Fälle ist das Thema Jugend nunmehr im Fluss und entwickele sich für die Gemeinde in eine sehr gute Richtung“, war Moser überzeugt.



